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Jedes Kind sollte ein Recht auf Unterhalt
haben!
Die Kinderfreunde haben aktiv an der Gründung der Plattform „Recht des
Kindes auf Unterhalt“ mitgearbeitet. Ergebnis ist ein Positionspapier,
deren Umsetzung die Situation von tausenden Kindern verbessern würde.
14,6 % der Alleinerziehenden leben in Österreich mit ihren Kindern in akuter
Armut. Weitere 16,8 % sind armutsgefährdet. Oft hängt diese Armut mit der
Regelung des Unterhaltsrechtes zusammen. Ein Unterhaltsvorschuss wird
derzeit nur dann vom Staat bezahlt, wenn der Staat sichergeht, dass er das
Geld vom unterhaltspflichtigen Elternteil zurückfordern kann. Ist der Zahler
zum Beispiel schwer krank, im Gefängnis, oder ist der Vater nicht greifbar,
verlieren die Kinder jeden Anspruch.
Ausgearbeitet wurden daher gesetzliche Rahmenbedingungen, die sicherstellen,
dass jedes unterhaltsberechtigte Kind auch Unterhalt erhält. Die Regierung
wird aufgefordert, ein derartiges „Kindesunterhaltssicherungs-Gesetz“
möglichst rasch umzusetzen. Die Kinderfreunde werden sich weiter für dieses
Anliegen einsetzen und dazu beitragen, diese für viele Kinder und Eltern
untragbare Situation zu verändern. |
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