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Im Beisein von LHStv. Heidemaria Onodi und
dem Mitglied des SPÖ-Verkehrsausschusses im Parlament, Abg. z.
Nationalrat Anton Heinzl, machten die Kinderfreunde und die
SPÖ Frauen Niederösterreichs erneut auf die skandalöse Situation im
täglichen Schulbusverkehr aufmerksam.
Erst unlängst wurde im Zuge einer Pressekonferenz die Bürgerinitiative
"Mehr Sicherheit im Schulbus" ins Lebens gerufen. Die
SPÖ-Frauenvorsitzende von Niederösterreich, Abg. z. Nationalrat Gabriele
Binder-Maier, merkte zur aktuellen Aktion an: "Wir fordern eine
Zählregel von 1:1 im täglichen Schulbusverkehr! Es ist nicht einzusehen,
dass um 50 Prozent mehr Passagiere in Bussen transportiert werden können,
wenn es sich um Kinder handelt. Die Sicherheit unserer Kinder muss uns mehr
wert sein, als dass auf einer Sitzbank in einem Schulbus gesetzlich geregelt
drei Kinder sitzen dürfen, und vor allem auch müssen."
Der Landesvorsitzende der Kinderfreunde Niederösterreich, Andreas
Kollross, ergänzte dazu: "Kinder dürfen nicht länger Fahrgäste "zweiter
Klasse" sein. Die momentane Regelung ist in Wirklichkeit eine Verhöhnung der
SchülerInnenfreifahrt. Der Bund muss spätestens für das nächste Schuljahr
garantieren, dass mehr Busse für den SchülerInnentransport zur Verfügung
gestellt werden. An der Sicherheit unserer Kinder darf der Sparstift nicht
angesetzt werden."
Um ihre Forderung zu verdeutlichen, wurde bei der Aktion eine
"Sardinendose" am Rathausplatz in St. Pölten aufgebaut, mittels der die
Situation im täglichen Schulbusverkehr verdeutlicht worden ist. Tagtäglich
müssen tausende Kinder, eingepfercht wie in einer "Sardinendose", ihren
Schulweg antreten. Mit dieser Aktion wollen die Kinderfreunde und die
SPÖ-Frauen Niederösterreichs darauf hinweisen, dass diese Situation für
unsere Kinder nicht länger tragbar ist. |
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(v.l.n.r.)
KF NÖ Landessekretär Martin Müller, Abg. z. NR Gabriele Binder,
LHStv. Heidemaria Onodi, Abg. z. NR Anton Heinzl und
KF NÖ Landesvorsitzender Andreas Kollross |
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